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Gemeinsam nutzen, statt allein besitzen

„Gerade in Zeiten einer Klimakrise oder einer Corona-Pandemie sind andere Denkmuster gefragt“, betonen zwei Forscherinnen der FH Salzburg.

FH-Prof. Dr. Christine Vallaster ist Leiterin der praxisorientierten Weiterbildung zur „Kreislauflaufwirtschaft“ und Cornelia Huis ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „CE Responsible“ im Fachbereich Marketing und sie beide sind sich einig, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um zu zeigen, dass die Wirtschaft auch anders funktionieren kann. So wird gerade in den westlichen Industrieländern das „grüne Wachstum“ als wegweisende Idee zur Lösung sozialer und ökologischer Probleme angedacht. Das grüne Wachstum verfolgt das Ziel, dass neue technische Lösungen den Umgang mit Ressourcen verantwortungsvoller machen, aber trotzdem noch eine steigende Wirtschaftsleistung erreicht wird.

                                                     

Das intensive und kritische Hinterfragen der Idee des grünen Wachstums hat die beiden Forscherinnen zu den sogenannten „Commons“ kommen lassen. Unter Commons sind „Gemeingüter“ beziehungsweise „Gemeinressourcen“ zu verstehen, die gemeinsam hergestellt, gepflegt und genutzt werden. „Sie zeigen uns, dass nicht jeder alles selbst besitzen muss, um es nutzen oder konsumieren zu können”, so FH-Prof. Christine Vallaster.

Als Beispiele für Commons führen die beiden Grünflächen in Salzburg an, die von den Bürgern eigenständig gestaltet werden können und zur Entstehung von Gemeinschaftsgärten für den Anbau von Lebensmitteln führen. Das zeigt, dass Commons gerade in Krisenzeiten gut funktionieren und das Zugehörigkeitsgefühl und das gemeinsames Lernen fördern können.

Mehr interessante Informationen rund um das Thema „grünes Wachstum“ und „Kreislaufwirtschaft, finden Sie hier.

                    

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