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Smart Service Innovation

Eine Kooperation zwischen dem betriebswirtschaftlichen Studiengang (Fachbereiche Logistik & Operations Management sowie Marketing & Relationship Management) der FH Salzburg und Salzburg Research.

Das Projekt wird mit EUR 100,000 durch die Wissenschafts- und Innovationsstrategie 2025 des Landes Salzburg gefördert.

Projektteam FH Salzburg:

  • Martina Sageder und Prof. (FH) Dr. habil. Christine Vallaster (Projektleitung FH Salzburg)
  • Alexander Zeisler BA. MA, Mag. Michael Huber, FH-Prof. DI Dr. Veit Kohnhauser

Projektteam Salzburg Research:

  • Mag. Dr. Markus Lassnig, Bernhard Schrempf, MSc, Petra Stabauer, BSc MSc

Unternehmen erwirtschaften immer weniger mit der reinen Sachgüterproduktion und immer mehr mit der Wertschöpfung von Dienstleistungen, die entweder an die physischen Produkte gekoppelt sind oder davon unabhängig angeboten werden. Diese von Experten „Servitization“ genannte Entwicklung spiegelt den gesamtwirtschaftlichen Trend in Richtung Dienstleistungsgesellschaft auf der Unternehmensebene wider.

Auch die Region Salzburg ist hier keine Ausnahme: „Eine Besonderheit der Salzburger Wirtschaft ist die ausgeprägte Dienstleistungsorientierung. Über drei Viertel der Beschäftigten sind mittlerweile im tertiären Sektor tätig, rund 74 % der regionalen Wirtschaftsleistung wird im Dienstleistungssektor erbracht.“ (WISS 2025, S. 17). Genau deshalb ist das vorliegende Projekt „Smart Service Innovation“ für den Wirtschaftsstandort Salzburg wichtig, weil er Smarte Service Innovationen für den Dienstleistungssektor forcieren will. Hier eröffnet das Internet of Things (IoT) neue Innovationsmöglichkeiten, die bisher in dieser Form noch nicht denkbar waren – und deshalb auch für die meisten Salzburger Unternehmen fälschlicherweise als nicht realisierbar erscheinen.

In Zeiten des Internet of Things werden nicht nur Produkte, sondern auch Services immer smarter und vielzählige, auch disruptive Innovationsmodelle (beispielsweise mit datenbasierten Modellen) können beziehungsweise müssen angedacht und ausprobiert werden. Was bei großen Unternehmen als „Spielwiese“ bereits genutzt wird, ist bei mittleren und kleinen Unternehmen im Land Salzburg oft mit verschiedenen Fragezeichen besetzt: Welche digitalen Dienstleistungsinnovationen sind sinnvoll, weil sie von Kunden akzeptiert werden? Welche unternehmerischen Fähigkeiten werden ab welchem Zeitpunkt benötigt? Was ist der optimale Mix zwischen digitalisierten und off-line Kontaktpunkten mit den Kunden? Diese Fragestellungen sind geprägt von einer großen Unsicherheit, die den Weg für eine erfolgreiche Lancierung von Innovationen oft holprig machen und mit vielen Anläufen und mit unnötigen Kosten verbunden sind.

Das vorliegende Projekt „Smart Service Innovation“ hat das Ziel, diese Unsicherheit mittels strukturierter Vorgehensweise zu verringern:

  1. Kundenbedürfnisse im Hinblick auf datenbasierte Service Innovationen werden generiert und im Hinblick auf Relevanz und Akzeptanz analysiert.
  2. Die unternehmensinterne Sichtweise bezüglich notwendiger digitaler Fähigkeiten soll mittels wissenschaftlich fundierten Innovationsentwicklungssystemen wie der TRIZ Neun-Felder-Matrix strukturiert analysiert werden, um digitales Innovationspotenzial optimal mit off-line (neuen oder bestehenden) Kundenkontaktpunkten zu verbinden.
  3. Ein automatisiertes, auf IoT-Daten basierendes Forecast- und Bestellsystem wird entwickelt. Die Ergebnisse daraus werden im Rahmen des Digitalen Transferzentrums der Öffentlichkeit in Form von technologie-Demonstratoren zur Verfügung gestellt.

Das Resultat dieses Projektes ist die Entwicklung eines Transformationsmodells, das herauskristallisiert, welche Kundenakzeptanzparameter die Innovationstreiber für Internet of Things (IoT) und die damit verbundene Dienstleistungsdigitalisierungsstrategie eines Unternehmens sind. Die generierten Erkenntnisse werden dem Salzburger Dienstleistungssektor über umfassende Transferaktivitäten zur Verfügung gestellt. Damit sollen Salzburger Unternehmen befähigt werden, ihre in IoT basierte Innovationsaktivitäten investierten Summen wissenschaftlich fundiert und viel zielgerichteter als heute einzusetzen, um langfristige Wettbewerbsvorteile zu realisieren.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Christine.vallaster@fh-salzburg.ac.at

  

  

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